5 Jahre Silver Living JournalistInnen Award!

Am 3. Mai wurde heuer zum fünften Mal der Silver Living JournalistInnen Award in feierlichem Rahmen unter dem Titel „Leben im Alter – Ein Thema für alle Generationen“ verliehen. Der Preis soll JournalistInnen dazu motivieren, sich mit dem wichtigen Thema „Leben im Alter“ auseinanderzusetzen.

Verliehen wird der Preis in den Kategorien „Text“, „Hörfunk“ und „TV“. Insgesamt ist der Award mit insgesamt 17.500 Euro dotiert und zählt damit zu den wichtigsten Preisen für JournalistInnen in Österreich. Das Preisgeld für die GewinnerInnen wurde erhöht und schlüsselt sich wie folgt auf:

  • Platz 1, gestiftet von Silver Living, je Kategorie 3.000 Euro (spontan erhöht)
  • Platz 2 von ÖKO-Wohnbau, je Kategorie 1.500 Euro und
  • Platz 3 von wert.bau, je Kategorie 1.000 Euro.

Die Preissumme in der Kategorie „Nachwuchs“, gesponsert durch den Jungen Senat der Wirtschaft ist mit 1.000 Euro dotiert.

Das Thema „Best Ager“ gehört verstärkt aufgegriffen

„Wie schon in den vergangenen Jahren will Silver Living bei den österreichischen JournalistInnen mehrInteresse an dem Thema „Leben im Alter“ wecken“, erklären die Silver Living Geschäftsführer Walter Eichinger und Thomas Morgl. „ Derzeit leben in Österreich 2,26 Millionen Menschen in der Altersgruppe 60 plus, dies entspricht mehr als einem Viertel der Gesamtbevölkerung. Bis 2030 wird diese Bevölkerungsgruppe mit einem Zuwachs von rund 530.000 Personen fast ein Drittel der Gesamtbevölkerung ausmachen. Grund genug für Silver Living, JournalistInnen und Meinungsbildner einzuladen, Themen wie Alter, Pflege und Betreuung in den unterschiedlichsten Facetten zu beleuchten.“

Die Gewinnerinnen und Gewinner

Die 1. Plätze (powered by Silver Living)

  • Kategorie Text: Johannes Greß | Die Furche, für „Diagnose Einsamkeit“
  • Kategorie Hörfunk: Jana Wiese | ORF Ö1, (Lukas Tremetsberger/Regie, Ursula Scheidle/Sprecherin und Anna Kuncio/Tontechnik) für „Kein Einheitsbrei. Kochen für Menschen mit Kau- und Schluckbeschwerden“
  • Kategorie TV: Oliver Rubenthaler | ORF „Thema“, für „Wege aus der Einsamkeit“

Die 2. Plätze (powered by ÖKO-Wohnbau)

  • Kategorie Text: Mag. Bernd Vasari/Wiener Zeitung, für „Pensionsroulette“
  • Kategorie Hörfunk: Ernst Weber/Ö1 „Moment“, für „Die Planung des letzten Umzugs. Wie die Salzburger Baugruppen „Silberstreif“ und „Gut Überdacht“ gemeinschaftliches Wohnen im Alter organisieren wollen“
  • Kategorie TV: Mag. Silke Tabernik/ORF „Stöckl Live“, mit Werner Müller/Kamera, Christian Kraus/Schnitt, Stefan Jung/ORF, Barbara Stöck/Kiwi TV und Peter Nagy/Regie Kiwi TV für Das
    Ehepaar Forcher – eine große Liebe mit Herausforderungen“

Die 3. Plätze (powered by wert.bau)

  • Kategorie Text: Nina Strasser/News, für „Das Heim zu verlassen, ist jederzeit möglich“
  • Kategorie Hörfunk: Clara Peterlik/Ö1 „Saldo – das Wirtschaftsmagazin“, für „Arbeiten in der Pension – Über die Zeit nach dem Ende der Arbeit“
  • Kategorie TV: Dipl.-Ing. Barbara Stöckl/ORF „STÖCKL“, für „ZIB Moderator Tobias Pötzelsberger im Gespräch mit TV-Legende Sepp Forcher“

Nachwuchspreis (powered by Junger Senat der Wirtschaft)
Jana Wiese/Ö1, für „Kein Einheitsbrei. Kochen für Menschen mit Kau- und
Schluckbeschwerden“


#SILIGLOSSARY Sturzdetektor (AAL)

Innerhalb der eigenen vier Wände zu stürzen und vielleicht nicht mehr allein aufzukommen, oder keine rechtzeitige Hilfe zu erhalten gehört zu den größten Gefahren für ein autonomes Leben im Alter. Gemäß Statistiken der österreichischen Sozialversicherungsträger stürzen etwa 28-35% der Personen im Alter ab 65 jedes Jahr, mit einer Steigerung auf 32- 42% bei Personen ab 70 Jahren. Die Sturzhäufigkeit steigt dabei mit zunehmendem Alter und Gebrechlichkeit. Viele Seniorinnen und Senioren, die nach einem Sturz nicht innerhalb einer Stunde medizinische Hilfe erhalten, können anschließend oft nicht mehr allein leben.

Als Teil des Ambient Assisted Living kann ein automatischer Sturzdetektor einen signifikanten Beitrag zum Erhalt der Gesundheit und der Erhöhung des subjektiven Sicherheitsgefühls leisten.

Stürze zuhause als beachtliche Gefahr für ältere Menschen

Leben ältere, insbesondere gesundheitlich gefährdete Menschen allein oder sind sie zumindest einige Stunden am Tag allein zuhause, können Stürze schnell zur Gefahr werden – insbesondere dann, wenn keine zeitgerechte Hilfe eintrifft. In unserer Rolle als Marktführer im Bereich des freifinanzierten Seniorenwohnens sind wir stets auf der Suche nach neuen Lösungen im Bereich Ambient Assisted Living (AAL).

Mittlerweile gibt es viele Technologievarianten unterschiedlicher Umsetzung zur unmittelbaren Erkennung von Stürzen im eigenen Wohnraum. Nach sorgfältiger Auseinandersetzung mit verschiedensten technischen Lösungen, fiel unsere Entscheidung auf einen europäischen Spezialisten im Bereich Sturzerkennung/AAL, dessen Sturzdetektoren in Decken- bzw. Stehlampen untergebracht sind.

Diese intelligenten Lampen sind dezent und diskret, erkennen Stürze, ohne dass jemand dabei zusieht, und nehmen über eingebaute Lautsprecher direkt Kontakt mit dem Bewohner oder Angehörigen auf. Weitere Funktionen zur Unterstützung von Seniorinnen und Senioren sind ebenso enthalten. Derzeit befinden wir uns in der Pilotprojektphase.

Quellen:

  • Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, 2014
  • Silver Living Marktbericht Seniorenwohnen 2019


Generationenwohnhaus Triesterstraße: Infoveranstaltung am 20. Mai 2022

Lernen Sie Generationen Wohnen kennen!

Interessierte haben die Möglichkeit, das Haus bei bei dem durch das Rote Kreuz Steiermark veranstalteten Tag der offenen Baustelle genauer kennenzulernen:

Tag der offenen Baustelle – Generationenwohnhaus Triester Straße

Freitag, 20. Mai 2022 | 14 – 16 Uhr

Nähere Infos bzw. Anmeldung bei Fr. Melanie Neubauer (SEWO Servicewohnen) unter 0660 / 121 22 31 oder melanie.neubauer@service-wohnen.at

Über das Generationenwohnhaus Triester Straße

Voraussichtlich im Sommer 2022 wird im Grazer Bezirk Gries  ein Generationenwohnhaus mit Betreutem Wohnen fertiggestellt. Es entstehen insgesamt 16 moderne, tw. mit Balkon bzw. Loggia ausgestattete Mietwohnungen (ca. 38 – 60 m²). Attraktive Gemeinschaftsflächen wie etwa eine Gemeinschaftsterrasse oder -garten ermöglichen ein erfülltes und abwechslungsreiches Wohnen für ältere Menschen. Seniorengerechte Bäder sollen den Alltag erleichtern, ein liebevoll gestalteter Gemeinschaftsraum bietet einen Ort der Zusammenkunft.

Sie haben Interesse?

Kontaktieren Sie Frau Melanie Naubauer unter 0660 / 121 22 31 oder melanie.neubauer@service-wohnen.at


2. Marktbericht Seniorenwohnen: Der demografische Tsunami rollt heran

Rund € 17,2 Mrd. müssten bis 2030 in Betreute Wohnanlagen investiert werden

Bis 2030 prognostiziert Silver Living einen zusätzlichen Bedarf von 101.500
Betreuten Wohnungen. Dies entspricht Gesamtinvestitionskosten von rd. € 17,2 Mrd., so das Ergebnis von „Seniorenwohnen Österreich – 2. Marktbericht 2020/21“* von Silver Living.
Basis der Studie ist die Datenanalyse des Markführers für freifinanziertes Seniorenwohnen in Österreich.Beim Pressegespräch am 21. April präsentierte die Silver Living Geschäftsführung die Ergebnisse.

Mit der derzeitigen Bautätigkeit sind 101.500 Betreute Wohnungen bis 2030 unmöglich, schon heute besteht ein zusätzlicher Bedarf von 80.000 Wohneinheiten für Betreutes Wohnen“,erklärt die Geschäftsführung von Silver Living, Walter Eichinger und Thomas Morgl. „Es existieren weder Ersatzgüter noch ist auf lange Sicht eine Aussetzung dieser „basic needs“ denkbar. Umso unverständlicher ist es, dass sich die „Politik“ nicht dem eklatanten Mangel an altersgerechten Wohnungen widmet.“

In den kommenden Jahren wird sich das Senioren-Wohnproblem durch die „Baby-Boomer Generation“ in der Gesellschaft weiter verschärfen, wenn nicht massiv gegengesteuert wird. Das betrifft den Neubau von altersgerechten Wohnungen, aber vor allem auch das altersgerechte Sanieren. Ein Großteil der erforderlichen Senioren-Wohnungen wird durch den Umbau vorhandener Wohnungen entstehen müssen.

Ein Viertel der Österreicher zählen zu den Best Agern

Hauptzielgruppe für Betreutes Wohnen sind Menschen ab ca. 60 Jahren, die sich im Ruhestand befinden und geistig sowie körperlich fit sind – sogenannte „Best Ager“. Mit 1.1.2020 zählten rd. 26 % der österreichischen Bevölkerung zur Altersklasse 60 plus und gehörten damit zu den Best Agern. Gemäß Statistik  Austria waren 15,8 % zwischen 60 bis 74 Jahren und 9,6 % waren älter als 75  Jahre.

Nominal waren das 2,26 Mio. Menschen, davon 1,41 Mio. mit 60 bis 74 Jahren und 851.000 mit 75 plus. Laut Prognosen der Statistik Austria wird diese Bevölkerungsgruppe bis 2030 mit einem Zuwachs von rd. 530.000 Personen fast ein Drittel der Gesamtbevölkerung ausmachen. 55,2 % der Best Ager waren per 1.1.2020 weiblich, mit zunehmendem Alter stieg auch der Überhang, bei über 75-
jährigen waren es bereits 58,5 %. Dies lässt sich auf eine höhere Lebenserwartung der Frauen zurückführen.

Bei älteren Menschen (65 plus) war in den vergangenen Jahrzehnten ein deutlicher Sterblichkeitsrückgang zu beobachten. Bei Männern mit 65 plus stieg die fernere Lebenserwartung zwischen 1978 und 2019 von 12,5 auf 18,3 Jahre. Bei Frauen sogar von 15,9 auf 21,5 Jahre. Gleichzeitig wurde diese Entwicklung von einer Verbesserung des subjektiven Gesundheitszustandes begleitet.

Best Ager zu oft in Pflegeeinrichtungen – Betreutes Wohnen um zumindest mehr als die Hälfte günstiger

Gemäß Pflegedienstleistungsstatistik aus 2019 betrugen die Bruttoausgaben für stationäre Betreuungs- und Pflegedienste pro Person pro Jahr in Österreich durchschnittlich 35.300. Im Gegensatz dazu beliefen sich die Bruttoausgaben pro Person und Jahr bei alternativen Wohnformen (Betreutes Wohnen) auf rd. € 7.900.

Berücksichtigt man Dienste, die mit dem Betreuten Wohnen kombiniert werden könnten, so kämen rd. € 4.400 für Mobile Betreuungs- und Pflegedienste bzw. rd. € 3.000 für mehrstündige Alltagsbegleitung und Entlastungsdienste hinzu. Daraus folgt, dass die maximalen Unterbringungskosten im Betreuten Wohnen um zumindest mehr als die Hälfte günstiger sind.

„Noch immer wohnen viele Menschen mit geringer Pflegestufe und hohem Grad an Selbständigkeit in Pflegewohnheimen, müssten dies aber nicht“, erklären Eichinger und Morgl. „Die damit verbundenen Kosten für die öffentliche Hand aber auch für die Seniorinnen und Senioren sind aber vergleichsweise hoch. Würden diese Personen in einer Betreuten Wohnhausanlage leben, wären deren maximale Unterbringungskosten um mehr als die Hälfte günstiger als in einer Pflegeeinrichtung.“

Betroffen sind davon vor allem ältere Menschen ohne Pflegebedarf – wie auch jene in den Pflegegeldstufen 1 bis 3.

„Diese können in einer Betreuten Wohnanlage besonders gut betreut werden“, ergänzt Eichinger, „doch auch höhere Pflegestufen können je nach individueller Situation der Betroffenen im Rahmen des Betreuten Wohnens abgedeckt werden.“

Pflege nicht Teil von Betreutem Wohnen

Auf den ersten Blick unterscheiden sich Betreute Wohnanlagen kaum von Standardwohnhäusern. Obwohl in den Wohneinheiten sowie in der Bauweise des Gebäudes unterstützende Sicherheits- und Mobilitätselemente integriert sind, liegt eine Verbindung mit herkömmlichen Pflegewohnheimen fern. Grundsätzlich haben Betreute Wohnhäuser meist eine überschaubare Größe mit 10 bis 30 Wohnungen und zentrale Lage.

Im Gegensatz dazu werden in Pflegeheimen häufig sehr viel mehr Menschen untergebracht. Pflege ist grundsätzlich im Grundleistungspaket von Betreutem Wohnen nicht vorgesehen, kann aber in eingeschränktem Ausmaß durch mobile Dienste und 24h-Betreuung sichergestellt werden.

Betreutes Wohnen eignet sich auch für Menschen mit Pflegeeinstufung

Derzeit beziehen in Österreich rd. 463.000 Einwohner Bundespflegegeld. Rd. 83 % davon, also etwa 382.000 Personen, zählen zu den Best Agern und befinden sich in der Altersklasse ab 60 Jahren. Für Betreutes Wohnen zählen, wie bereits erwähnt, sowohl Best Ager ohne Pflegestufe als auch jene in den Pflegestufen 1 bis 3 zur Hauptzielgruppe. Diese (PGS 1-3) machen etwa 257.500 Personen und
56 % aller Pflegegeldbezieher in Österreich aus. Davon sind rd. 170.300 Frauen (66 %) und rd. 87.200 Männer (34 %). Doch auch höhere Pflegestufen können je nach individueller Situation der Betroffenen im Rahmen des Betreuten Wohnens abgedeckt werden. Eine bestimmte Pflegestufe gilt im Betreuten Wohnen grundsätzlich nicht als eindeutiges Ein- oder Ausschlusskriterium für die Eignung. Dennoch gelten die Pflegestufen 1 bis 3 als lose Richtlinie, um eine gewisse Abgrenzung zu verdeutlichen.

Gründe für Betreutes Wohnen

„Einer der Hauptgründe für Betreutes Wohnen ist, dass Menschen nach dem Verlust desLebenspartners nicht allein bleiben möchten“, erläutern Eichinger, Trummer und Morgl. „Oder es verändern sich die Anforderungen an die Wohnsituation – Häuser sind plötzlich zu groß, das Treppenhaus zu beschwerlich oder organisatorische Belange des täglichen Lebens zu kompliziert. Eine kleinere, eigene Wohnung mit sozialen Anschlussmöglichkeiten und persönlicher Betreuung ist gewünscht.

„Der größte Mehrwert für die Bewohner ist das Gemeinschaftsgefühl, welches durch die Betreuungskraft vor Ort gezielt gefördert wird, und dass Unterstützung gegeben ist, wenn gewünscht“, so Morgl.


Generationenwohnhaus Ebreichsdorf: Straßenansicht (Rendering)

Consultingprojekt Ebreichsdorf: Infoveranstaltung am 21. April 2022

Lernen Sie Generationen Wohnen kennen…

…und besuchen Sie die Infoveranstaltung rund um das neue Generationenwohnhaus in Ebreichsdorf der Entwickler CUUBUUS Architects & Developers und Solid #1! Silver Living ist bei diesem Consultingprojekt mit der Vermietung, dem Betrieb sowie der Betreuung (durch unseren Exklusivpartner SBZ) der Betreuten Wohneinheiten des Generationenwohnhauses beauftragt worden und bietet Interessenten im Rahmen der Infoveranstaltung einen Einblick in das exklusive Wohnhaus.

Über das Generationenwohnhaus Ebreichsdorf

In Ebreichsdorf wird voraussichtlich im Juli 2022 ein Generationenwohnhaus mit Betreutem Wohnen fertiggestellt. Es entstehen insgesamt 24 moderne Mietwohnungen (ca. 44 – 67 m²) mit Balkon, Terrasse oder Garten. Attraktive Gemeinschaftsflächen (z.B. hauseigene Infrarotkabine, gemeinsame Dachterrasse mit Pergola) ermöglichen ein erfülltes und abwechslungsreiches Wohnen für ältere Menschen. Seniorengerechte Bäder sollen den Alltag erleichtern, ein liebevoll gestalteter Gemeinschaftsraum bietet einen Ort der Zusammenkunft.

Sie haben Interesse?

Kontaktieren Sie Frau Gaby Steiner unter 0699 185 888 88 oder via gaby.steiner@service-wohnen.at


In Österreich erhalten Frauen 32% weniger Pension als Männer.

Frauen erhalten in Österreich nach wie vor 32% weniger Pension

Ö: Pensions-Einkommensschere zwischen Männern und Frauen nach wie vor hoch

Nicht nur angesichts des Weltfrauentages am 8. März lohnt es sich, einen dringenden Blick auf die wachsende Schere zwischen den durchschnittlichen Pensionseinkommen österreichischer Männer und Frauen zu werfen. Denn: Frauen erhalten in Österreich nach wie vor rund 32% weniger Pension als Männer, werden dabei aber deutlich älter.

Betrachtet man die Durchschnittspension (es wird der Median der Statistik Austria herangezogen) der Österreicher, so betrug diese gemäß Lohnsteuerstatistik des Jahres 2019 insgesamt € 1.345 netto monatlich (14 Mal jährlich). Bei genauerem Blick auf das Pensionsniveau sind allerdings in allen neun Bundesländern Abweichungen zu sehen – je nachdem, wie hoch der Urbanisierungsgrad der jeweiligen Region ist und welche Wirtschaftssektoren demnach im Vordergrund stehen. Gleichzeitig gehen damit auch Unterschiede in den Pensionseinkommen von Frauen und Männern einher, wobei Frauen meist deutlich weniger Pension beziehen als Männer. So ist Wien durch seinen hohen Urbanisierungsgrad etwa jenes Bundesland mit der geringsten Pensions-Einkommensschere zwischen Männern und Frauen.

In Österreich liegen Frauenpensionen mit € 1.106 monatlich um rd. 18 % (das sind etwa € 239) unter dem Bundesmedian und gleichzeitig rd. 32 % (das sind etwa € 526) unter den Männerpensionen von € 1.632 netto. Geht man von einer ähnlichen zukünftigen Entwicklung der Pensionseinkommen aus, wie sie sich schon in den letzten fünf Jahren dargestellt hat, so dürfte die Median-Pension bis 2030 um insgesamt über 30 % ansteigen. Der österreichische Median-Pensionist würde damit über € 1.750 verdienen.

Weniger Pension, dafür längere Lebenserwartung

Betrachtet man den Sterblichkeitsrückgang und die damit einhergehende gestiegene Lebenserwartung der letzten Jahre, wird das Pensionsdefizit auf Seite der Frauen noch deutlicher. So stieg die fernere Lebenserwartung 65-jähriger Männer zwischen 1978 und 2019 von 12,5 auf 18,3 Jahre, für gleichaltrige Frauen von 15,9 auf sogar 21,5 Jahre.

Auch hier war die Entwicklung von einer Verbesserung des subjektiven
Gesundheitszustandes begleitet. Die statistisch noch erwartbaren „gesunden“
Lebensjahre liegen aktuell (Stand 2019) für 65-jährige Frauen bei 10,2 Jahren,
für gleichaltrige Männer bei 9,3 Jahren. Das heißt genau: Männer, die im Jahr 2019 65 Jahre alt waren, werden aus heutiger Sicht voraussichtlich 83,3 Jahre alt und Frauen, die 2019 65 Jahre alt waren, werden sogar um rund 3 Jahre älter als gleichaltrige Männer (86,5 Jahre).

Einkommensschere bleibt vorerst

Die Einkommensschere bei den Pensionen bleibt jedoch und geht vorerst – wenn auch in geringem Ausmaß – weiter auf. Experten zufolge liegen die Ursachen dafür vor allem in der unterschiedlichen Entlohnung der Geschlechter, dem so genannten „Gender Pay Gap“. Dieser rührt unter anderem daher, dass typische „Frauenberufe“ nach wie vor schlechter entlohnt werden.

Einen weiteren Grund für eine geringere Pension könnten die bei Frauen durch Teilzeitanstellungen oder Betreuungstätigkeiten (Kinderbetreuung, Angehörigenpflege) kürzeren Versicherungsjahre ausmachen. Eine Maßnahme der Politik ist der so genannte „Equal Pension Day“, der 2017 vom Österreichischen Städtebund ins Leben gerufen wurde und der jährlich im Sommer stattfindet. Dabei soll mittels unterschiedlicher Aktivitäten ein öffentlichkeitswirksamer Beitrag zur Gleichstellung von Männern und Frauen geleistet werden.

Quellen: Statistik Austria, eigene Berechnungen

In Österreich erhalten Frauen 32% weniger Pension als Männer.

ASKÖ: Auszeichnung für das Stadthaus Perau als Bewegungsfreundliche Senioreneinrichtung

Bewegung macht den Unterschied: Als erstes Betreutes Wohnhaus in Kärnten wurde das Stadthaus Perau vom gemeinnützigen Sportverband ASKÖ (Arbeitsgemeinschaft für Sport und Körperkultur in Österreich) als Bewegungsfreundliche Senioreneinrichtung ausgezeichnet.

Voraussetzung für diese Auszeichnung war eine wöchentliche Teilnahme an den Trainingsstunden des ASKÖ-Personals, bei denen die Bewohner des Stadthaus Perau mit sichtlicher Begeisterung sportelten. Voller Stolz nahmen sie im Anschluss ihre Urkunden entgegen. Unter der Leitung von Betreuungskraft Manuela, die eine ASKÖ-Trainerausbildung absolvierte, können die Bewohner nun auch weiterhin gemeinsam in Bewegung bleiben.

„Wir führen die Trainingseinheiten im Stadthaus Perau von Herzen gerne weiter, da es uns allen großen Spaß macht und die Bewohner durch professionelle Austestungen des #ASKÖ nachweislich fitter, beweglicher und kräftiger geworden sind.“, ist Manuela Unterrainer, Betreuungskraft des Arbeiter-Samariter-Bundes im Betreuten Wohnhaus in Perau, überzeugt.

Durch regelmäßige Bewegung kann etwa Stürzen oder Verletzungen und einem damit einhergehenden Pflegebedarf wirksam vorgebeugt werden.

Übrigens: Im Stadthaus Perau ist aktuell eine Wohnung frei! Wenn Sie in bester Gesellschaft Betreutes Wohnen genießen möchten, wenden Sie sich gerne an Fr. Melanie Neubauer unter 0660/121 22 31 oder besuchen Sie unseren exklusiven Vermarktungspartner SEWO Servicewohnen.


Silver Living erweitert Geschäftsführung um Dipl.-Ing. Ottokar Benesch, MSC

Mit Jänner 2022 wurde die Geschäftsführung der Silver Living Gruppe um Dipl.-Ing. Ottokar Benesch, MSC erweitert.

Zuletzt zeichnete er als Leiter der städtischen Immobilien bei Esterhazy u.a. für die Steuerung gesellschafts-, wirtschaftsrechtlicher und steuerlicher Projektprüfung und Umsetzung, Immobilientransaktionen, Portfoliomanagement sowie Repräsentationsaufgaben verantwortlich. Darüber hinaus war er Geschäftsführer diverser Projekt- und Betriebsgesellschaften.

Bei Silver Living übernimmt Ottokar Benesch die Investorenbetreuung und das Asset Management. Wir wünschen ihm im Namen des gesamten Teams für die neue Herausforderung viel Erfolg und alles Gute!


50-65-Jährige verdrängen Wohnen im Alter besonders stark

Gedanke an eigene Wohnsituation im Alter wird beiseite geschoben

Wir wissen bereits, dass ein beachtlicher Anteil von etwa zwei Drittel der österreichischen Best Ager den Gedanken an die Zukunft im Alter lieber beiseiteschiebt. Bricht man dieses Verdrängungsverhalten herunter wird klar, dass der Gedanke an die eigene Wohnsituation im Alter zu jenen gehört, über die am wenigsten gerne nachgedacht wird, wobei hier insbesondere die Gruppe der 50-65-jährigen Best Ager heraussticht.

So kommt die 2016 von Silver Living und IMAS International durchgeführte Studie zum Thema „Die Bedürfniswelt der Best Ager“ zu dem ernüchternden Schluss: Erst ein Viertel der Befragten (26%) hat sich damit sehr oder einigermaßen intensiv beschäftigt, drei Viertel (74%)  haben sich hingegen diesbezüglich noch kaum Gedanken gemacht. Hierzu zählen wiederum 50 bis 54-Jährige überdurchschnittlich stark.

Interessant ist, dass als Informationsquelle für Möglichkeiten des Wohnens im Alter von den Befragten hauptsächlich auf Gespräche mit Freunden oder der Familie und weniger auf konkrete Anlaufstellen wie Hilfsorganisationen oder Anbieter derartiger Wohnformen gesetzt wurde. Dementsprechend wurden auch nur von einer Minderheit jener, die sich bereits mit der Wohnsituation im Alter auseinandergesetzt haben, konkrete Angebote eingeholt, während dies bei der großen Mehrheit bislang noch nicht der Fall war.

„Zu jung“ für den Gedanken an die Zukunft im Alter?

Befragte, die die Wohnsituation im Alter gedanklich ausgeblendet haben, nennen hierfür vor allem drei Gründe: Das Vorhaben, den Lebensabend in der aktuellen Wohnsituation verbringen zu wollen, sich diesbezüglich noch keine Gedanken machen zu wollen oder sich dafür noch zu jung zu fühlen. Auch wird mehrheitlich der Aussage zugestimmt, dass man so etwas nicht wirklich planen kann.

In den Augen der 50-65-Jährigen sind zwei Aspekte im Leben von älteren Menschen besonders wichtig: Einerseits, dass man im Alter finanziell abgesichert ist (73%) und andererseits, dass man auch den Lebensabend in den eigenen vier Wänden verbringen kann (61%). Das Konzept des Betreuten Wohnens spricht somit ein zentrales Bedürfnis an und bietet eine vielseitige, wirksame Lebensalternative für das Alter.

Quelle: Ergebnisse Studie Silver Living/IMAS International, Thema „Bedürfniswelt der Best Ager“


Walter Eichinger zum Vorsitzenden des Normungskomitees 258 "Betreutes Wohnen" gewählt

Silver Living Geschäftsführer Walter Eichinger wurde für drei Jahre zum Vorsitzenden des ÖNORM Komitees 258 „Betreutes Wohnen“gewählt!

Zentrale Aufgabe des Komitees, zu dem Österreichs größte Trägerorganisationen im Bereich Seniorenwohnen wie etwa unser Partner Volkshilfe Steiermark gehören, wo aber auch der Fonds Soziales Wien (FSW) mitarbeitet, ist die Normierung der Dienstleistungen von Anbietern von Betreutem Wohnen für ältere Menschen.

Mehr Informationen zum Komitee finden Sie bei Austrian Standards.