Am 21. November 2017 fand die Präsentation einer von Silver Living beauftragten Studie zum Thema Einsamkeit und Ängste im Alter, Wohnwünsche für das Alter in Wien statt. Präsentiert wurde die Studie von LH a.D. Dr. Josef Pühringer, Landesobmann OÖ Seniorenbund, Prof. Dr. Werner Beutelmeyer, Geschäftsführer market Institut sowie Walter Eichinger, Geschäftsführer Silver Living.

Der Blick auf das Alter erzeugt oftmals Angst - so das Resultat der Studie "Angst und Alter". "Gesundheitliche Probleme, zu wenig Freunde und Bekannte sowie keinen Partner zu haben sind die dominierenden Ängste bei älteren Personen", erklärt Studienautor Prof. Dr. Werner Beutelmeyer, Geschäftsführer market Institut. "Offensichtlich ist für sehr viele das Alter mit Unbehagen verbunden." In Zahlen: 81% der 60-69-Jährigen erwarten in der Zukunft gesundheitliche Probleme, 50% zu wenige Freunde und Bekannte und 33% rechnen damit, dass kein Partner an ihrer Seite steht, bzw. mit Schwierigkeiten in der Partnersuche. Auffallend ist, dass die Ängste der Altersgruppe 70+ fast deckungsgleich mit jenen der vorherigen Dekade sind.

"Die Vereinsamung im Alter wird in den nächsten Jahren schon allein wegen der demografischen Entwicklung zu einer Herausforderung werden", erklärt Walter Eichinger, Geschäftsführer Silver Living, dem Marktführer für Seniorenwohnanlagen, das Studieninteresse. "Betreutes Wohnen, wie wir es sehen, ist auch ein Angebot, um soziale Kontakte im Alter pflegen zu können."

Auch aus Sicht des oberösterreichischen Seniorenbundes, besteht großer Handlungsbedarf. Landeshauptmann a.D. Dr. Josef Pühringer dazu: "Eine der Kernaufgaben der Politik ist Sicherheit, die besonders für ältere Mitbürger sehr bedeutend ist. Das reicht von einer sicheren Pension, über die persönliche Sicherheit bis zu einem verlässlichen Gesundheitssystem." Ebenso wichtig ist es, die Lebensqualität auch im Alter hochzuhalten. "Die Mehrheit der Senioren von heute ist bis ins hohe Alter aktiv und will am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Daher ist es wichtig, ihnen nicht nur ein verlässliches, soziales Netz anzubieten, sondern sie auch Gemeinschaft erleben zu lassen. In eine gute Gemeinschaft eingebunden zu sein nimmt Ängste und hält vital."

Die wichtigsten Schlüsselaussagen der Studie sind:

  • 50% der 60 - 69-Jährigen befürchten zu wenige Freunde und Bekannte im Alter zu haben und 33% partnerlos zu sein
  • 14% der österreichischen Bevölkerung sind überzeugt, dass sie einsam werden; 2/3 der Österreicher haben Angst vor Einsamkeit
  • Singles blicken pessimistischer in die Zukunft
  • Hauptängste der über 60-Jährigen sind Pflege, Demenz und Unselbständigkeit
  • Die Älteren haben noch viele Träume und Wünsche für die Zukunft
  • Betreutes Wohnen ist in der österreichischen Bevölkerung bekannt und als Wohnform für das Alter positiv besetzt bzw. die einzig akzeptierte Alternative zur Betreuung im eigenen Haus (Chart 30)
  • Die mit 71% eindeutig bevorzugte Kommunikationsweise ist die des persönlichen Gesprächs, und das bei allen Altersgruppen

Mehr Informationen sowie die Presseinformation finden Sie hier.