Am 7. März 2018 fand im Messe Wien Exhibition Center der 20. Fonds professionell Kongress statt. Silver Living war mit ÖKO-Wohnbau Teil einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion zum bristanten Thema: "Betreuung und Pflege der alten Menschen ist noch nicht bei Politik angekommen.""Betreutes Wohnen für ältere Menschen ist eines der wichtigsten Themen der Zukunft, während sich die österreichische Politik allzu oft nur mit Einzelpflege oder Pflegeheimen beschäftigt", erläuterte Univ.-Prof. Dr. Peter Filzmaier. Politikexperte Filzmaier weiter: "Leider wurde auch von den Wählern - gefragt nach der Häufigkeit von Diskussionen im Familien-, Freundes- und Kollegenkreis - in der Wahlkampfzeit das Thema "Wohnen" nur an neunter Stelle der vermeintlich wichtigsten Themen debattiert". Wohl sei Betreutes Wohnen sehr positiv besetzt, es müsse aber zukünftig sicherlich mehr externes Lobbying gemacht werden, damit sich die Politik des Themas stärker annimmt und generell das Themenbewusstsein steigt.

"Die Politik wird schon allein aufgrund der Bevölkerungsentwicklung in Österreich nicht umhinkommen, dem Betreuten Wohnen einen hohen Stellenwert zuzumessen", konstatierte Walter Eichinger, Geschäftsführer Silver Living GmbH, der Nr. 1 im freifinanzierten Wohnbau bei Seniorenwohnanlagen. "So werden bis 2030 rund 23% der österreichischen Bevölkerung älter als 65 Jahre alt sein. Derzeit sind es nur 18,5% und bis 2040 steigt dieser Anteil auf 26%. 2015 waren rund 450.000 ÖsterreicherInnen pflegebedürftig, für 2050 werden in etwa 750.000 erwartet." Eichinger erwartet zudem eine stark wachsende Nachfrage bei Betreutem Wohnen: "Derzeit gibt es einen Bedarf von 70.000 Betreuten Wohnungen, dem gegenüber ein Angebot von 13.600 Wohnungen steht. Bis 2028 werden aber rund 100.000 Einheiten benötigt werden. Bei einem durchschnittlichen Investitionsvolumen von 157.000 Euro pro Wohnung bedeutet dies bis 2028 einen Investitionsbedarf von rund 14 Mrd. Euro." Betreutes Wohnen gewinnt in Österreich immer mehr an Bedeutung, laut Eichinger eine sehr positive Entwicklung, da damit die Kostenbelastung der öffentlichen Hand in der Pflege nachhaltig gesenkt werden kann.

Ebenso positiv bewertete der Präsident des Österreichischen Roten Kreuz, Univ.-Prof. DDr. Gerald Schöpfer, Betreutes Wohnen als eine wichtige Alternative zum Pflegeheim: "Die Zusammenarbeit mit Bauträgern und Projektentwicklern ist insofern wichtig, als dass barrierefreier Wohnraum erschaffen wird, wo die Pflegekräfte des Roten Kreuz dann wirken können. Aber selbst, wenn das erzielt wird, stehen wir immer noch vor der Herausforderung, dass in den nächsten Jahren ein Mangel an qualifizierten Fachkräften in der Pflege und Betreuung droht."